Beratung
Niemand muss alles selbst wissen. Beratung hilft, in schwierigen Fragen klarer zu sehen und weiter zu wissen.
Organisationen und Netzwerke prägen Menschen und verändern ihre Wahrnehmung. "Blicke von außen" sind wesentliche Anreizstrukturen, um die eigene Wahrnehmung zu korrigieren. Damit wird das eigene Handeln besser und "passt" auf die Umwelt, auf die es trifft. Darüber hinaus ist eine wertneutrale, klientenzentrierte Haltung Teil des Beratungsprozesses: Nur der Klient/die Klientin weiß die Lösung. Der Berater hilft dabei, sie zu finden. Klient/in ist in jeder Phase der Beratung Eigentümer/in des Prozesses.
Gute Beratung versammelt daher folgende Eigenschaften:
- Außensicht auf das Feld des Klienten
- Methoden zur Problemerkennung und -lösung
- Begleitung (nicht Leitung) des Klienten/der Klientin
Die Form der Beratung richtet sich nach dem Kontext: Einzel-, Gruppen- und Organisationsberatung. Zumindest Gruppen- und Organisationsberatung erfolgt mit PartnerInnen.
Für externe Prozessbegleitung gibt es gute Gründe, insbesondre bei Gruppen:
- Methodisch: Wenn es um Situationen in Gruppen geht, bei denen Wissen und Erfahrung um Gruppenprozesse nötig oder nützlich sind, die in house nicht oder nicht in befriedigendem Maße vorhanden sind. Das ist insbesondre der Fall, wenn es um das Management von Arbeitsfähigkeit und Konflikten geht.
- Strukturell: Wenn die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen eine gemeinsame Wahrnehmung von Inhalts- und Prozesskompetenz nicht erlaubt oder nicht sinnvoll erscheinen lässt. Das ist insbesondre der Fall, wenn man als Auftraggeber selbst Partei (mit Interessen) ist oder als solche gesehen wird, oder wenn der Auftraggeber eine andere Rolle im Prozess einnimmt - z.B. die des Vorgesetzten oder FachreferentIn.
Besonderes Know How bestehen in den Bereichen mit inhaltlichem Vorwissen: Als Publizist, Aktivist und Mitarbeiter in Gewerkschaft und Arbeiterkammer sind dies die Bereiche Politik, Interessenvertretung und NGOs.
Interesse? Kontakt!


