Ran an die Politik!
Politische Arbeit zur Zeit der Globalisierung braucht neue Methoden.
"Wie können Menschen und Gruppen in der Gesellschaft lernen, ihr Zusammenleben durch die Herstellung und Durchsetzung von allgemeiner Verbindlichkeit demokratisch zu gestalten und zu regeln und welche politischen Probleme und Konflikte müssen sie dabei bewältigen?" (Peter Henkenborg über die Philosophie der politischen Bildung)
Ein politischer Mensch sei (so der berüchtigte Österreicher Karl Kraus) einer, der sich in seine eigenen Angelegenheiten einmischt. Dies gilt umso mehr in Zeiten der Globalisierung, in denen zwar alles gesagt sein darf, aber nichts gehört wird.
Politik in Zeiten der Globalisierung ist ein Geschäft geworden. Wer sich dem Geschäft hingibt, verliert seine Werte. Wer sich dem Geschäft entzieht, verliert Hemd und Hose. "Ran an die Politik" ist eine Weiterbildungsschiene für BetriebsrätInnen, Gewerkschaften und NGOs, die beide Fehler vermeidet.
Der neue Ansatz benützt zeitgemäße Methoden - von Vernetzung bis zu Kampagnen - und er benützt die zwei wichtigsten Machtfaktoren Werte und Masse.
Es geht um nichts weniger als darum, mit den eigenen Werten und Positionen wirksam und erfolgreich zu sein.
Politisches Training enthält unter anderem folgende Module:
- "Ran an die Politik": Einstieg in politisches Arbeiten in Zeiten der Globalisierung. Es geht darum, Politik in einem mehrstufigen Verfahren zu begreifen. Arbeitsfelder und Abläufe helfen, die eigene Arbeit effizient und wirksam zu machen.
- Netze knüpfen - Netze nützen. Netzwerken ist absichtsvolle, geplante und reflektierte Pflege von Beziehungen. Netzwerke sind das "soziale Kapital" von Personen und Organisationen.
- Politik als Workflow: Die internen Strukturen zur effizienten Arbeit; vom Monitoring bis zur Strategiebildung.
- Kampagne! Ziel politischer Arbeit ist nicht Aktivität, sondern Erfolg. Kampagnen bewirken, an Schlüsselstellen diesen Erfolg zu ermöglichen.
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